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Praxis-Tipp

Kinderärzte

Kinder sollten nach ihrer Ankunft pädiatrisch untersucht werden. In Erstaufnahmeeinrichtungen sollte die regelmäßige Anwesenheit eines Kinderarztes in der Leistungsbeschreibung des Sanitätsdiensts verankert werden. Auch Kooperationen mit lokalen Kinderärzten können dazu beitragen durch die Vor-Ort-Betreuung den Zugang zur kinderärztlichen Versorgung zu verbessern.

Bei der Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften muss die Anbindung an einen Kinderarzt unterstützt werden. Versuchen Sie Kontakt zu Kinderärzten aufzubauen und fragen Sie nach Sprachkenntnissen, die für Bewohner*innen relevant sein könnten. Wenn eine Kooperation mit den Kinderärzten nicht zustande kommt, kann eine Liste mit Adressen, Telefonnummern und Sprachkenntnissen nahe gelegener Ärzte hilfreich sein.

Hilfsangebote Kinder- und Jugendmedizin

Der Kinder– und Jugendärztliche Dienst ist in allen Bundesländern vertreten: Er bietet Beratung, Diagnostik und Vermittlung von Hilfen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Bezugspersonen an. Schwerpunkte können in einzelnen Bundesländern abweichen. Die Beratung ist kostenfrei und eine Überweisung nicht erforderlich.

Die Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. ist bundesweit tätig. Sie betreiben Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) in ganz Deutschland, die auf ihrer Website zu finden sind. Besonders hilfreich sind sie bei Diagnostik und bei einem kumulativen Krankheitsbild, das fachübergreifende Betreuung benötigt.

Zum Thema Sprachmittlung in medizinischen Kontexten finden Sie mehr Informationen unter Sprachmittlung.

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